The KOFF Peacebuilding Magazine
N° 189 – Juni 2025

Triple Nexus – Konzept oder Realität?

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Der HDP-Nexus in einer schrumpfenden Geberlandschaft – Reflexionen

Der HDP-Nexus in einer schrumpfenden Geberlandschaft – Reflexionen

Interview – Den Triple Nexus pragmatisch angehen

Interview – Den Triple Nexus pragmatisch angehen

Der psychosoziale Ansatz – der vergessene Hebel des Triple Nexus

Der psychosoziale Ansatz – der vergessene Hebel des Triple Nexus

In dieser Juni-Ausgabe von à propos teilen KOFF-Mitglieder ihre Erkenntnisse, ihr Fachwissen und ihre Erfahrungen zum Triple Nexus – einem Konzept, das stärkere Kohärenz und positive Wirksamkeit zwischen den drei zentralen Säulen der internationalen Zusammenarbeit fordert: humanitäre Hilfe, Entwicklungszusammenarbeit und Friedensförderung.
Auch wenn Diskussionen über die Verknüpfung humanitärer und entwicklungspolitischer Ansätze bis in die 1980er-Jahre (Singer, 1985, 13) zurückreichen, wurde der Ansatz erst auf dem World Humanitarian Summit 2016 (UNSG, 2016). offiziell als Triple Nexus etabliert. Diese Entwicklung basiert auf der Erkenntnis, dass humanitäre Krisen, Entwicklungsfragen und gewaltsame Konflikte eng miteinander verflochten sind. Der Triple Nexus zielt darauf ab, koordinierte Strategien, gebündelte Finanzierungsmechanismen und inklusive Partnerschaften mit lokalen wie internationalen Akteur:innen über alle drei Säulen hinweg zu fördern.
Für viele Autor:innen dieser Ausgabe ist der Triple Nexus längst kein abstraktes Konzept mehr – er prägt zunehmend die Planung und Programmgestaltung ihrer Organisationen. Dennoch bestehen weiterhin erhebliche Herausforderungen, insbesondere bei der systematischen Integration der Friedensdimension. Unsere Beitragenden verweisen auf anhaltende Schwierigkeiten in der Koordination und Prioritätensetzung, begrenzte personelle Kapazitäten und zunehmenden finanziellen Druck. Diese Schwierigkeiten unterstreichen die Komplexität der praktischen Umsetzung des Triple Nexus und verdeutlichen, wie wichtig kontinuierliche kritische Reflexion und institutionelles Lernen bleiben – Anliegen, zu denen diese Ausgabe von à propos einen Beitrag leisten möchte.

Ich wünsche Ihnen eine angenehme Lektüre.
Sanjally Jobarteh
Herausgeberin KOFF-Magazin

Die Schweizer Plattform für Friedensförderung KOFF ist Herausgeberin des Friedensmagazins à propos. Sie schafft damit eine Plattform für die unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven ihrer Mitglieder und Partner:innen. Die Artikel im Magazin geben ausschliesslich die Ansichten und Haltungen der Autor:innen wieder und entsprechen nicht den Ansichten und Haltungen von KOFF oder swisspeace.

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Phone
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Sanjally Jobarteh, Chatrina Schumacher
Translation
Sanjally Jobarteh, Chatrina Schumacher
KOFF ist eine von swisspeace moderierte Dialog- und Austauschplattform. Sie wird vom Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) und den KOFF-Mitgliedern mitgetragen. Viermal im Jahr informieren die Mitglieder der KOFF-Plattform im Magazin "à propos" über ihre Projekte und nehmen Stellung zu aktuellen Themen der Friedensförderung. Die folgenden Schweizer Organisationen sind Mitglieder der Plattform: